Schwarze Rhythmen von Afrika zum Mississippi

Vom Fieldholler zum Hip-Hop

Dockery FarmAm 5. November 2019 hielt Dr. Florian Pfeil, Geschäftsführer des Weiterbildungszentrum Ingelheim und Leiter der Fridtjof-Nansen Akademie für politische Bildung, einen sehr interessanten Vortrag im Rahmen unseres Clubabends.

Mit vielen akustischen Beispielen sowie einigen Videos zeigte er den Weg der afrikanischen Musik vom „Fieldholler“ über den „Worksong“ und „Blues“ bis zum „Hip-Hop“.

J.J Cale: I Got The Same Old Blues

Dank der amerikanischen Folklore- und Musikforscher John und Alan Lomax war es gelungen noch vorhandene afrikanische Musik des 17. Jahrhunderts auf Tonband zu konservieren. Aus diesen afrikanischen Anfängen entwickelte sich im frühen 20. Jahrhundert über viele Stationen zunächst auf der „Dockery Farm“ (Mississippi) später im ganzen Süden der USA der Blues.

Der Blues ist die Basis viele moderner Musikrichtungen wie z.B. Jazz, Rhythm and Blues, Rock´n´Roll, Soul und Hip-Hop. Viele bekannte Künstler und Musikgruppen wurden vom Blues in ihrer eigenen Musikentwicklung geprägt (J.J. Cale, Rolling Stones, Fleetwood Mac und Eric Clapton).